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Vergangene Hilfsfahrten

  1. Fahrt: Leros, Griechenland – 11. bis 21. März 2016

Am Freitag dem 11. März sind wir mit insgesamt sechs Personen nach Griechenland aufgebrochen, um auf der Insel Leros die bereits bestehenden Kapazitäten eines Familienshelters zu erweitern. Per Spedition wurden drei Wochen vorher sechs Paletten mit Hilfsgütern, darunter drei große Zelte verschifft. Wir kamen am Samstag um 4:30 Uhr mit der Fähre an und waren sehr erleichtert zu sehen, dass unser Material mit der gleichen Fähre angekommen war.

Und dann ging es auch schon los. Am ersten Tag haben wir den Boden für das erste Zelt (10x6m) begradigt und dieses daraufhin aufgebaut. Am zweiten Tag haben wir mit dem Aufbau des zweiten Zeltes begonnen (6x6m), gleichzeitig wurde der Holzfußboden in das erste Zelt eingezogen. Am Abend des zweiten Tages standen beide Zelte mit Böden. Die nächsten zwei Tage haben wir mit diversen Erdarbeiten und dem Innenausbau verbracht. Allein durch den Einbau von raumhohen Regalen hat sich die Kapazität des Lagerraums verdreifacht. Außerdem wurden die Räume mit Doppelbetten ausgestattet. Allerdings fehlen noch einige Doppelbetten, wofür wir deine Hilfe benötigen! Gegen Ende der Woche wurden alle Fenster des Hauses mit Moskitonetzen ausgestattet, die Räume wurden geputzt und für die Flüchtlinge vorbereitet. Eure Spenden (Schlafsäcke, warme Kleidung etc.)  wurden sortiert und in ein weiteres Haus für Flüchtlinge, namens ‚Pikpa‘, gebracht; hier kommen Familien und unbegleitete Kinder unter.

Wie immer gab es sehr berührende Begegnungen mit Menschen, die vor Krieg und Elend geflohen sind und sich auf den Weg ins Ungewisse aufgemacht haben. Wer sich je mit einer Mutter von zwei kleinen Kindern auf der Flucht unterhalten hat und die Fotos ihrer zwei im vorhergehenden Jahr getöteten Brüder gesehen hat, bekommt ein Gefühl für die Situation dieser Menschen.

Wie es weitergehen wird ist im Moment schwer zu sagen. Aber es gibt genug Orte, an denen Hilfe weiterhin nötig ist und sein wird. Und deshalb brauchen wir auch weiterhin deine Hilfe!

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9. Fahrt: Wegscheid, Bayern – 22. November 2015

Ein Team von acht Personen fuhr am 22. November 2015 mit vier vollgeladenen Kombis ins Camp nach Wegscheid, wo es inzwischen sehr kalt geworden ist. Vor Ort wurde Essen verteilt und Spenden sortiert. Des Weiteren wurden Fußbälle verteilt, worüber besonders die Kinder sehr glücklich waren und sofort anfingen mit den Freiwilligen zu spielen.

Flüchtlingen helfen e.V. wurde von einer Frau begleitet, die Farsi sprechen konnte. Dies war eine große Hilfe für das Team und die Flüchtlinge, da ihnen somit verständlich erklärt werden konnte, was der nächste Schritt für sie in Deutschland sein würde.

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8. Fahrt: Wegscheid, Bayern – 15. November 2015

Zahlreiche Spenden wurden bei Flüchtlingen helfen e.V. abgeliefert, gesammelt und sortiert. Somit konnten drei Ehrenamtliche mit zwei vollgepackten Pkws nach Wegscheid fahren. Dort wurden die Sachspenden an die Wartenden verteilt, die die warme Kleidung dringend benötigten. Einige der Flüchtlinge campierten im Freien und wurden mit Decken und Schlafsäcken versorgt, um sich etwas warm halten zu können.

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7. Fahrt: Presevo, Serbien – 11. bis 15. November 2015

Am 11. November machte sich ein Team von vier Personen auf den Weg in den Balkan. In einer Woche fuhren die Freiwilligen nach Serbien, Mazedonien und Griechenland und brachten ca. 5.000 km hinter sich. Mit an Bord war auch ein  Arzt mit Medikamenten. Das Ziel der Fahrt war unter anderem ein klares Bild vor Ort zu erhalten – bzw. einen Eindruck der Umstände an vielen Orten zu gewinnen, denn die Situation war im gesamten Balkan sehr chaotisch – um daraufhin eine informierte Entscheidung über die nächsten Schritte treffen zu können. Insgesamt wurden bei dieser Fahrt vor Ort ca. 3.000 Euro an Spendengelder an die Helfer vor Ort verteilt, womit hauptsächlich Lebensmittel gekauft wurden.

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6. Fahrt: Wegscheid, Bayern – 5. November 2015

Am 15. November 2015 fuhren vier Ehrenamtliche mit zwei vollbeladenen Autos nach Wegscheid. An Bord waren hauptsächlich warme Kinderkleidung. Vor Ort teilten die „Flüchtlingen helfen e.V.“-Mitglieder die Sachspenden aus und halfen bei der Essensausgabe.

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5. Fahrt: Wegscheid, Bayern – 30. Oktober 2015

Fleißig wurden in München Spenden gesammelt und von vielen Freiwilligen sortiert, damit sie packfertig und übersichtlich nach Wegscheid, einem Grenzübergang nach Österreich, gebracht werden konnten.

Zwei Vereinsmitglieder fuhren abends nach der Arbeit mit vollbeladenem Auto los und waren innerhalb von 1,5 Stunden vor Ort. Das Lager bestand aus einem großen Zelt und zwei kleineren, in denen man Kleidung für Kinder und Erwachsene verteilte. Außerdem wurden Brot, Suppe, Kekse, Obst und Tee ausgegeben. Neben dem großen Zelt befanden sich außerdem zwei Container, eins für das Team und eins für ärztliche Behandlungen. Ca. 300 Flüchtlinge befanden sich in dem großen, beheizten Zelt. Jedoch gab es keine Betten oder Stühle, weshalb sich auch viele trotz der Kälte außerhalb der Zelte befanden.


4. Fahrt: Dimitrovgrad, Serbien – 22. bis 23. Oktober 2015

Mit dem Flugzeug flogen mehrere Freiwillige von Flüchtlingen helfen e.V. nach Skopje in Mazedonien und reisten von dort aus mit dem Auto nach Serbien ein. Nach einer kurzen, sehr ernüchternden, Stippvisite in Presovo fuhr das Team weiter an die serbisch-bulgarische Grenze bei Dimitrovgrad. Beunruhigende Nachrichten sind von dort gekommen, die von Flüchtlingen (zumeist Afghanen) berichteten, die zum Teil wochenlang zu Fuß durch die Berge unterwegs seien; auch von Misshandlungen und Diebstahl durch die Polizei war die Rede. Aufgrund der hohen Zahl an übereinstimmenden Berichten, die von Flüchtlingen aus erster Hand erzählt wurden, kann man davon ausgehen, dass die Nachrichten der Wahrheit entsprechen.

Der Höhepunkt der Reise war ein kurzes Intermezzo: neun Afghanen verirrten sich in das Auto des Teams, woraufhin die Freiwilligen von der Grenzpolizei aufgrund des Verdachts auf Menschenschmuggel festgehalten wurden.

Die kleine Hilfsstation in Dimitrovgrad wurde von der Stadtverwaltung nicht lange geduldet und bald darauf geräumt.

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  1. Fahrt: Opatovac, Kroatien – 20. Oktober 2015

Das war der erste große Konvoi für Flüchtlingen helfen e.V. Für die Fahrt nach Opatovac, wo ein Lager nahe der serbischen Grenze aufgebaut wurde, hatte Flüchtlingen helfen e.V. vier Sprinter gemietet und voll mit Spenden beladen. Zwei Freiwillige aus Nürnberg, zwei aus England und weitere Vereinsmitglieder aus München fuhren am 20. Oktober 2015 ins Lager in Opatovac, Kroatien. Bis zu diesem Zeitpunkt war dies die größte Aktion, bei der ca. 8 Tonnen Hilfsgüter transportiert wurden.

Nach der Ankunft musste zuerst eine Akkreditierung erworben werden, bevor man die Spenden verteilen konnte. Des Weiteren mussten die Zelte aufgeräumt werden, da die Spendenausgabe recht unorganisiert war. Endlich konnten die Sachspenden an die Flüchtlinge verteilt werden.

Aufgrund der chaotischen Lage konnten nicht alle Flüchtlinge das Lager betreten. Viele wurden außerhalb des Camps gestoppt und mussten die Nacht im Freien verbringen. Mit einem Fahrzeug voller Kinderkleidung gelang dem Team (nicht ganz im Einklang mit den Gesetzen Serbiens) die Einreise und die Spenden konnten nach Presevo gebracht werden, wo damit ein Kinder-Shelter ausgestattet wurde. Für die Freiwilligen war das das Highlight der Tour!

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2. Fahrt: Tovarnik, Kroatien – 18. bis 21. September 2015

Die zweite Fahrt fand vom 18. bis 21. September 2015 statt und ging nach Tovarnik, eine Gemeinde im östlichen Teil Kroatiens, in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Serbien. Fünf Freiwillige von Regiepapst haben sich auf den Weg gemacht, um dort die Sachspenden und Nahrungsmittel an die Flüchtlinge zu verteilen.

Etwa 2.000 Flüchtlinge befanden sich in dem provisorischen Lager, welches aus einigen kleinen Zelten bestand. Mit dabei waren Nahrungsmittel (Wasser, Äpfel, Kekse und Bananen), Decken, Zelte, Schlafsäcke, Bettwäsche, Handtücher und vieles mehr. Ein großes Zelt und viele kleinere Zelte wurden aufgebaut und hunderte von Decken wurden verteilt. Das berührendste Statement kam von einem Mitarbeiter, der bei der Rückkehr feststellte, dass er von der Situation emotional so überwältigt war, dass er schlichtweg vergessen hatte, in den zwei Tagen in Kroatien etwas zu essen.


1. Fahrt: Röszke, Ungarn – 12. September 2015

Die erste Fahrt, die noch von der Regiepapst GmbH organisiert wurde, fand am 12. September 2015 statt und ging mit einem Transporter nach Röszke, eine Gemeinde im Südosten von Ungarn, nahe der Grenze zu Serbien. An Bord waren warme Wintersachen, 140 Zelte für je zwei Personen, 90 Schlafsäcke und diverse andere Artikel.

In der ersten Nacht wurden die Sachen in einem Privathaus von ungarischen Freiwilligen gelagert. Währenddessen fuhren die Helfer von Regiepapst in das Lager und bauten bis 5 Uhr morgens Zelte auf. Nach einem kurzen Schlaf unterstützten die Ehrenamtlichen die Müllgruppe und füllten über den Tag hinweg um die 350 Mülltüten. Gegen Abend des 13. September wurde eine provisorische Absperrung aufgebaut, die aus unterschiedlichsten Materialien bestand. Nach zweitausend Kilometern und einer Stunde Schlaf in diesen zwei Tagen war das Team um vier Uhr morgens wieder zurück in München.

Die Regiepapst-Mitglieder berichteten im Anschluss von extrem berührenden Begegnungen mit sehr freundlichen und dankbaren Flüchtlingen, größtenteils aus Syrien und dem Irak.

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